Technischer Systembereich
Pro Gewerk: Aufbau, Materialien, Bezugsnormen, Anschluss an den Bestand und Begründung der Materialwahl. Kein Werbetext, sondern ein Nachschlagewerk.
Kurzfassung
Unsere Abdichtung im barrierefreien Bestandsumbau ist als geschlossenes System gedacht: Grundierung, Flächenabdichtung, Dichtbänder an Ecken und Anschlüssen sowie geprüfte Übergänge an Türlaibungen, Duschablauf und aufgehender Wand. Materialien sind aus einem System eines Herstellers gewählt, um Gewährleistungslücken zu vermeiden.
Schichtweise, von unten nach oben.
- 01UntergrundvorbereitungReinigen, Saugfähigkeit prüfen, Risse spachteln, ggf. Grundierung wählen.
- 02GrundierungAuf saugfähigen oder kritischen Untergründen — Materialwahl nach Untergrundbewertung.
- 03Flächenabdichtung Schicht 1Vollflächig, mit ausreichender Nassschichtdicke.
- 04Dichtbänder & ManschettenEcken, Anschluss aufgehende Wand, Wanddurchführungen, Bodenablauf.
- 05Flächenabdichtung Schicht 2Übergreifend, vollflächig deckend.
- 06Trocknung & SichtprüfungVor weiterer Verarbeitung dokumentierte Trocknungszeit und Foto-Kontrolle.
Begründung der Materialwahl.
Wir arbeiten bevorzugt mit Systemkomponenten eines Herstellers (z. B. Schlüter, Schönox, Sika, Codex). Grund: Verarbeitungsketten greifen geprüft ineinander, Gewährleistung bleibt eindeutig.
Im Bestand entscheidet die Untergrundbewertung über die konkrete Produktwahl — nicht ein generisches Standardpaket.
Anschluss an den Bestand.
Kritische Punkte sind Wandanschlüsse zu vorhandenen Fliesen, Türlaibungen bei bodengleicher Schwelle und Übergänge zur angrenzenden trockenen Nutzfläche. Diese werden grundsätzlich mit verstärkten Dichtbändern ausgeführt und in der Foto-Doku separat festgehalten.
Was wir explizit nicht versprechen.
- Keine pauschale DIN-Konformität — Bestandsdetails können Sonderkonstruktionen erfordern, die wir transparent ausweisen.
- Materialwahl ist objektabhängig und wird vor Ausführung dokumentiert.
