Technischer Systembereich
Pro Gewerk: Aufbau, Materialien, Bezugsnormen, Anschluss an den Bestand und Begründung der Materialwahl. Kein Werbetext, sondern ein Nachschlagewerk.
Kurzfassung
Im Bestand setzen wir auf wenige, bewährte Formate. Ziel ist nicht maximale Auswahl, sondern reproduzierbare Verarbeitung, schnelle Verfügbarkeit von Ersatzfliesen und ein neutrales, vermietbares Bild.
Schichtweise, von unten nach oben.
- 01UntergrundprüfungEbenheit, Tragfähigkeit, Restfeuchte des Spachtels.
- 02Mittelbett-VerlegungDünnbett nur bei sehr ebenem Untergrund, sonst Mittelbett-Mörtel.
- 03VerfugungHydrophobierte Fugenmörtel im Nassbereich.
- 04Silikon-BewegungsfugenAn aufgehenden Wänden und Ecken — nicht starr verfugt.
Begründung der Materialwahl.
Warum 30 × 60? Das Format hält Schnittverlust gering, ist in jeder Charge schnell verfügbar und passt visuell zu typischen Bestandsbädern. Für Pflegekassen-Dokumentation ist es ausreichend neutral.
Ersatzfliesenlogik: Pro Objekt werden 2–3 m² Reservefliesen aus gleicher Charge gelagert oder dem Vermieter übergeben. Farb- und Chargenunterschiede sind sonst über Jahre nicht reproduzierbar.
Anschluss an den Bestand.
Anschluss an verbleibende Bestandsfliesen wird grundsätzlich mit definierter Trennfuge ausgeführt, nicht „auf Stoß". Das ist optisch ehrlicher und vermeidet Rissbildung durch unterschiedliche Untergründe.
Was wir explizit nicht versprechen.
- Wandpaneel-Lösungen sind im Duschbereich gleichwertig zugelassen — Auswahl trifft der Bauleiter nach Bewohnbarkeit und Zeitfenster.
- Bestandschargen können nach 2–3 Jahren nicht mehr exakt nachbeschafft werden — Reservefliesen sind deshalb Pflichtteil.
